La Tiara

La Tiara Biografie


Der Name hat den Klang von Musik, von glamourösen Auftritten und großen Melodien. Und das Trio dahinter hält, was der Name verspricht: LA TIARA, das sind herausragende Stimmen, die die großen deutschen Erfolge der vergangenen Jahrzehnte in zeitlosem Stil neu erklingen lassen; drei Sopranistinnen, die mit Grandezza Hits von Vicky zu hüllen verstehen.

Doch diesen Glanz erzeugen nicht etwa unnahbare Diven oder weltentrückte Bühnengeschöpfe. Im Gegenteil. Denn abseits der Bühne sind LA TIARA vor allem dies: Drei Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen – und die ihren Traum zum Beruf gemacht haben.

Ein Traum, der Isgaard, Maja und Christina 2009 in Hamburg zusammenführte: „Musik mit der Qualität von Klassik, der Leichtigkeit von Pop und einer großen Offenheit für Persönlichkeit und Charakter, das war es, was wir alle schon immer wollten”, sagt Isgaard stellvertretend für sich und ihre Mitstreiterinnen.

Sie haben sich gesucht und gefunden: Alle drei brachten brillante, klassisch ausgebildete Stimmen mit, dazu die Lust auf große Bühnen und große Musik – aber keine Lust, für eine Karriere ihr Leben zu verändern oder ihre Natürlichkeit aufzugeben. Das einte sie von Beginn an, bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Lebensläufe.


Isgaard etwa, das Nordlicht mit dem isländischen Namen, arbeitete in München als Typographin, gründete eine Werbeagentur und sang in der Rockband ihres damaligen Freundes, bevor sie nach Hamburg zog, um Operngesang zu studieren – allerdings ohne das Ziel, jemals auf einer Opernbühne zu stehen. Stattdessen arbeitete Isgaard lieber an Projekten wie dem Schiller-Album “Weltreise”, das in den Charts bis auf Platz eins kletterte und mit dem Musikpreis ECHO prämiert wurde. Mittlerweile hat Isgaard sieben Solo-Alben veröffentlicht, die in über 15 Ländern erschienen sind.


Christina nahm ebenfalls einige Umwege, bis sie schließlich jene Gesangskarriere begann, die ihr Großvater schon in frühester Kindheit prophezeit hatte: Die gebürtige Hannoveranerin besuchte zunächst eine Fremdsprachenschule, genoss eine Musical-Ausbildung an der Hamburger Stage School und absolvierte anschließend ein Schauspielstudium. Bis sie endlich selbst an die Worte ihres Großvaters glaubte und, den dringenden Rat ihrer Gesangslehrerin beherzigend, am Hamburger Konservatorium ihren Mezzosopran schulen ließ. Mit Erfolg: Sie gibt Konzerte, präsentiert sich mit klassischem Liedgut, aber auch mit Musical und Pop, wirkt mit bei einem Filmmusikprojekt mit dem Orchestre National de Lyon – Christina ist angekommen.


Maja wusste schon immer genau, was sie wollte: Musik studieren – obwohl sie bis zu ihrem Abitur noch keine Stunde Gesangsunterricht genossen hatte. Sie schaffte es trotzdem an die Musikhochschule, mit einem Hochbegabten-Stipendium sogar an die Pariser Elite-Akademie Conservatoire National Supérieur. Sie sang solistisch auf Konzertbühnen in aller Welt und war zu Gast bei verschiedenen Formationen mit einem breiten Repertoire von Klassik über Musical, Chanson, Jazz und Pop bis zu Gospel. Doch trotz ihrer frühen Entscheidung galt Majas Interesse nie ausschließlich der Musik. Neben Yoga und ihrem Faible für Sprachen nimmt vor allem die Familie einen großen Platz im Leben der dreifachen Mutter ein.